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Du willst ein glückliches Kind?

Ein Kind, das nicht darauf wartet, dass Glück irgendwann von außen kommt, sondern gelernt hat,  glücklich zu sein? 

Dann bist Du heute richtig bei mir. Du findest acht Tipps für ein glückliches Kind, die Du leicht im Alltag umsetzen kannst.  Alle beruhen auf Erkenntnissen in der Glücksforschung. Dazu später mehr. Jetzt geht es direkt los mit den Tipps.


Acht Tipps für ein glückliches Kind


1. Lass Dein Kind Probleme selber lösen.

Was machst Du, wenn Dein Kind mit einem Problem zu Dir kommt? Du hörst zu. Aber dann? Gibst Du eine Lösung vor oder fragst Du, ob es schon eine eigene Idee hat?

Glückliche Menschen haben gelernt, dass sie Probleme lösen können.

Wenn Du fragst: „Wie willst Du das lösen?“, gibst Du Deinem Kind die Möglichkeit, selbst eine Lösung zu finden. Zugleich zeigst Du mit der Frage, dass Du ihm zutraust, das Problem zu lösen. Das stärkt das Selbstvertrauen.

Wenn Dein Filius mit einem: „Ich weiß es nicht“ antwortet, kannst Du immer noch sagen: „Lass uns doch mal zusammen überlegen.“


2. Unterstütze Dein Kind in seinen Gefühlen.

Wenn Dein Kind etwas auf dem Herzen hat und damit zu Dir kommt, untertützt Du es mit den Fragen: „Wie fühlst Du Dich gerade“ oder „Wie hast Du Dich dabei gefühlt?“

Dein aufmerksames Zuhören signalisiert ihm, dass es mit seinen Gefühlen ernst genommen wird. Es lernt seine Gefühle als einen wichtigen Baustein seines Selbst kennen.
Doch wie leicht rutsch einem ein: „Ist doch halb so schlimm“ über die Lippen. Die ein oder andere Situation mag für einen wirklich nicht tragisch sein. Aus der Sicht Deines Kindes bricht für ihn aber vielleicht gerade die Welt zusammen, weil sein blauer Lieblingsstift mit dem schönen buntem Bommel verloren gegangen ist oder der Schwarm mit einem anderen Mädchen gesichtet wurde. Du hilfst Deinem Kind sehr, wenn Du seine Gefühle akzeptierst und nicht aus Deiner Sicht bewertest oder beurteilst.

Die Fähigkeit, die eigenen Gefühle zu erkennen und auszudrücken, trägt zum Glücksgefühl bei.

Warum ist das wichtig? Weil die Fähigkeit, die eigenen Gefühle zu erkennen und auszudrücken, zum Glücksgefühl beiträgt. Du unterstützt mit der Frage: „Und, wie hast Du Dich dabei gefühlt?“ Dein Kind, auf die eigenen Gefühle zu achten und diese in Worte zu fassen. Es lernt sie einzuordnen, zu verarbeiten und sich bei anderen Unterstützung zu holen.

3. Zeige Deinem Kind, wie man andere glücklich macht.

Mit welchen Menschen umgibst Du Dich gerne? Welche Menschen hast Du in positiver Erinnerung? Sicher auch die, die sich für ihre Mitmenschen interessieren und ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Es ist wissenschaftlich belegt, dass „gute Taten“ durch die Ausschüttung von Oxytocin und Endorphinen glücklich machen.

Du willst Dein Kind dabei helfen, dass es sich zu einem glücklichen und liebevollen Mensch entwickelt? Dann lebe es vor. Nimm Dein Kind zum Beispiel mit, wenn Du Dich um jemanden kümmerst, der Deine Hilfe braucht. Besuchst Du Oma, Freundin oder die Schwiegermutter, dann male oder bastle gemeinsam mit den Kindern und bringe eine Kleinigkeit mit. Gibt es Anzieh- oder Spielsachen, die Du spenden könntest? Binde sie in karitative oder soziale Aktionen mit ein. Durch nichts lernen Deine Kinder mehr, als durch Deine Taten.


4. Bring Dein Kind in Schwung.

Was machst Du heute, um Dein Kind in Bewegung zu bringen? Gehst Du gemeinsam toben im Wald? Spielt Dein Kind Fußball, Tischtennis, geht es schwimmen, reiten, turnt es? Oder macht es sonst eine Sportart? Bewegung in jeglicher Form hilft Deinem Kind, positive Gefühle anzuheben.

Der Körper setzt nach Anstrengungen Hormone frei, die euphorisierend wirken.

Dein Ziel ist eine gesunde, stressfreie und glückliche Entwicklung Deines Kindes?

Dann gib ihm ganz viel Liebe und Zuwendung, setze ihm liebevoll aber bestimmt Grenzen, fördere seine Talente und Fähigkeiten, hilf ihm zu lernen, lass es sich viel bewegen (gerne im Freien) und achte auf eine gesunde Ernährung.

Neben all dem, biete Deinem Kind viel Freiraum zum Spielen, Lesen und ausreichend Zeit damit es sich mit seinen Freunden treffen kann – gerne mit wenig Computer, Handy, Facebook und Co.

Ein durchgeplantes 5-Tage Aktion Programm am Nachmittag nach dem Kindergarten oder der Schule führen Studien zufolge eher zu gestressten und überforderten Kindern.


5. Stärke das Mitgefühl.

Mitfühlende Menschen können starke Beziehungen zu anderen aufbauen. Diese Beziehungen stärken Dein Kind. Die Fähigkeit sich in jemanden reinzuversetzen, auch Empathie genannt, macht Dich und Dein Kind glücklich. Mit dieser einen Frage, hilfst Du Deinem Kind sein Mitgefühl zu stärken: „Was denkst Du: Wie fühlt er/sie sich gerade?“
Es gibt viele Situationen im Alltag, in denen Du diese Frage stellen kannst. Probiere es heute gleich mal aus.

Mitfühlend zu sein macht glücklich.


6. Lass Dein Kind „flow“ zu erleben.

Kennst Du das Gefühl, bei dem Du Dich im völligen Einklang mit Dir und der Umwelt befindest? Du gehst in der Tätigkeit auf und verlierst das Zeitgefühl?

Glücksforscher, insbesondere Mihaly Csikszentmihalyi, haben diesen Zustand mit „flow“ beschrieben.

Ein wichtiger Schritt zum Glück ist es, gelernt zu haben, dass und wie man sich selber glücklich machen kann.

Willst Du Deinem Kind beibringen, dass es nicht auf das Glück von außen warten muss, sondern sich mit gewissen Tätigkeiten selber glücklich machen kann?

Wenn Dein Kind eine Tätigkeit, ein Hobby hat, bei dem es völlig aufgeht und Zeit und Raum vergisst, dann gib ihm im Alltag immer wieder genug Zeit, diesen „flow“ Zustand zu erleben. Und wenn es noch kein solches Hobby hat? Dann hilf ihm und geh gemeinsam mit ihm auf die Suche. Jeder kann etwas finden, das ihn in den „flow“ versetzt.


7. Finde ein schönes Ende des Tages.

Wie beendest Du den Tag mit Deinem Kind? Welche Rituale hast Du? Ein schönes Ende des Tages zu haben, ist für Dein Kind sehr wichtig. Es hilft ihm nicht nur dabei gut einzuschlafen, sondern auch glücklicher zu werden.

Stelle diese zwei Fragen:
1.: „Was hat Dir heute am besten gefallen?“
2.: „Wofür möchtest Du Dich heute bedanken?

Dankbarkeit ist ein Baustein zum Glück.

Mit der ersten Frage gewöhnst Du Dein Kind daran, sich auf die angenehmen Ereignisse des Tages zu konzentrieren.
Mit der zweiten Frage bringst Du ihm bei, das zu schätzen, was da ist und nicht unzufrieden zu sein, über die Dinge, die es nicht hat.

Stellst Du die Fragen jeden Abend, wirst Du merken, dass sich Dein Kind daran gewöhnt. Es wird auch später (manch einer sogar noch als Erwachsener) abends einen positiven Tagesabschluss finden.


8. Löse Vorfreude aus.

Erinnerst Du Dich, an das Gefühl, das Du hattest, als Du Dich das letzte Mal auf ein schönes Ereignis gefreut hast? Du kennst sicher den Spruch: „Vorfreude ist die schönste Freude.“ Und da ist was dran.

In der Erwartung von schönen Ereignissen produziert das Gehirn eine Art Glückshormon.

Du willst das Glück der Vorfreude bei Deinen Kindern auslösen? Ein Kind, das sich die ganze Woche über ein großes Eis, den Zoobesuch, die Party, die Übernachtung bei den Großeltern oder dem Freund, der Freundin freut, ist glücklich.

Was kannst Du heute tun, damit sich Dein Kind auf etwas freuen kann?


Diese acht Tipps resultieren aus Kenntnissen aus der Glücksforschung. Es sind diese acht Wege zum Glück:


8 Wege zum Glück


1. Glückliche Menschen haben gelernt, dass sie Probleme lösen können.

2. Die Fähigkeit, die eigenen Gefühle zu erkennen und auszudrücken, trägt zum Glücksgefühl bei.

3. Es ist wissenschaftlich belegt, dass „gute Taten“ durch die Ausschüttung von Oxytocin und Endorphinen glücklich machen.

4. Der Körper setzt nach Anstrengungen Hormone frei, die euphorisierend wirken.

5. Mitfühlend zu sein macht glücklich.

6. Ein wichtiger Schritt zum Glück ist es, gelernt zu haben, dass und wie man sich selber glücklich machen kann.

7. Dankbarkeit ist ein Baustein zum Glück.

8. In der Erwartung von schönen Ereignissen produziert das Gehirn eine Art Glückshormon.


Hier noch mal für Dich zusammengefasst, die acht Tipps für ein glückliches Kind.….

1. Lass Dein Kind Problemen selber lösen.
2. Unterstütze Dein Kind in seinen Gefühlen.
3. Zeigen Deinem Kind, wie man andere glücklich macht.
4. Bring Dein Kind in Schwung.
5. Stärke das Mitgefühl.
6. Lass Dein Kind „flow“ erleben.
7. Löse Vorfreude aus.

Welchen magst Du heute ausprobieren?


Ich wünsche ich Dir viel Spaß beim glücklich machen Deines Kinds.

Auf Dein Glück
Jenny Krapohl


Fotos @: www.fotolia.com


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